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10.6. bis 30.06.22 - Slowenien, Kroatien und Graz

18.06.22 – Baška auf Krk

Mit unserem Hänger können wir ohnehin nicht schnell fahren und so entschieden wir uns gestern die Strecke bis nach Krk über die Landstraße zu fahren. Wir haben dadurch für die gut 200 km zwar 3,5 Stunden gebraucht, fuhren dabei durch tolle Landschaften und das letzte Stück sogar an der Küste entlang.

Unser Apartment liegt in der Altstadt von Baška und da darf kein Auto rein. Also schleppten wir unser ganzes Gerödel ca. 200 m bis in unsere Wohnung. Bis dann alles an seinem Platz und noch eingekauft war, war der Tag dann eigentlich gelaufen.

Am Abend verschafften wir uns dennoch einen ersten Eindruck mit einem Spaziergang durch die Stadt und an der Promenade und beenden den Tag mit einem gemütlichen Absacker am Meer.

Heute morgen waren wir erst mal joggen und ließen es dann heute zum ersten Mal sehr ruhig angehen. Nach einer Mittagssiesta brachen wir zum Faro von Baška auf. Laut Google Maps von unserer Unterkunft nur 3,3 km – also genau richtig für einen Nachmittagsspaziergang. Am Ausgangspunkt angekommen, waren wir schon 2 km gelaufen und es waren noch mal 4 ausgeschildert – so viel also zur Verlässlichkeit von Google Maps für Fußgänger auf nicht offiziellen Wegen. Das sollte uns nicht abhalten, denn der Weg sah vielversprechend aus und gleich nach den ersten paar Metern hatten wir einen tolle Sicht auf die Bucht .

Der Weg führte uns weiter über Stock und Stein und am Ende war es sogar eine richtige, kleine Wanderung. Wir mussten über den Bergkamm auf die andere Seite und da wieder runter, um an den Leuchtturm zu kommen.

Zeitlich und wegtechnisch hatten wir die Tour echt unterschätzt und sind dann als wir die Spitze des Leuchtturms sahen, wieder umgekehrt und haben uns die letzten 20 Minuten runter und vor allem auf dem Rückweg wieder rauf gespart.

Es ist wirklich eine schöne Tour und wenn man darauf vorbereitet und ein bisschen geübt im Wandern ist, überhaupt kein Ding. Ungeübten würden wir die Tour auf gar keinen Fall empfehlen. Es sind doch ein paar hundert Höhenmeter und vor allem auf dem zweiten Teil braucht man gute Trittsicherheit.

Ein Highlight ist der Blick auf die Bucht von Baška.